DIN EN 16247-1

Energieaudits - Teil 1: Allgemeine Anforderungen

Die Norm wurde am 16. Juni 2012 veröffentlicht und beschreibt die Anforderungen und Verpflichtungen von qualitativ hochwertigen Energieaudits. Während eines Audits werden Energieflüsse einer Anlage, eines Gebäudes oder eines Systems gemessen. Der Auditprozess selber muss angemessen, vollständig, repräsentativ, rückverfolgbar, zweckdienlich und verifizierbar sein. Das Energieaudit ist ein wichtiger Schritt, um in einem Unternehmen die Energieeffizienz signifikant zu steigern und den Energieverbrauch zu senken. 

EIn Unternehmen, dass kein KMU ist, ist verpflichtet nach der Energieeffizienz-Richtilinie RL 2012/27/EU und deren Umsetzung in Deutschland (Energiedienstleistungsgesetz (EDL-G)) ein Energieaudit nach EN 16247-1 alle 4 Jahre durchzuführen oder ein Energiemanagementsystem nach ISO 50001 oder EMAS einzuführen. 

Für KMUs besteht diese Pflicht nicht. Jedoch hat eine Energieaudit hier die Vorteile, den Energieverbrauch zu senken und eine steuerliche Entlastung nach § 55 EnergieStG oder § 10 StromStG zu erhalten. 

Ablauf eines Auditprozesses

Der Auditprozess gliedert sich in verschiedene Abschnitte.

  1. Vereinbarung & Informationserhalt
  2. Auftaktbesprechung
  3. Datenerfassung
  4. Vor-Ort-Termin
  5. Analyse
  6. Bericht
  7. Abschlussbesprechung

Weitere Teile der 16247

Teil 2: Gebäude

Teil 3: Prozesse

Teil 4: Transport

Teil 5: Kompetenz von Energieauditoren