DIN EN ISO 50001

Die internationale Norm für Energiemanagementsysteme wurde am 25. Oktober 2011 veröffentlicht und bietet einen Leitfaden für ein effektives Energiemanagement. Dies gelingt durch die Einführung von Systemen und Prozessen, die kontinuierlich die energiebezogene Leistung eines Unternehmens verbessern. Die Anforderungen der Norm beziehen sich auf den Energieeinsatz und den Energieverbrauch sowie Messung, Dokumentation, Auslegungs- und Beschaffunspraxis. 

Ein Energiemanagamentsystem nach ISO 50001 ist in allen Unternehmensgrößen und Branchen möglich. Die Unternehmen können das Energiemanagementsystem in bestehende Managementsysteme integrieren und eigenständig aufbauen. 

Ziel der Norm ist es, Unternehmen zu ermöglichen, ungenutzte Energieeffizienzpotentiale zu finden, indem die Energieströme im Unternehmen sichbar gemacht werden. Weiterhin sollen Energiekosten minimiert ,  Energieeinsatz, -verbrauch und -effizienz verbessert und der Treibhausgasausstoß reduziert werden. Dabei werden alle Ebenen eines Unternehmens zu einem gemeinsamen energieeffizienterem Handeln animiert.

Das gesamte Energiemanagmentsystem unterliegt dem PDCA-Zyklus (en: Plan-Do-Check-Act).

1. Plan

Eine Energetische Bewertung des Unternehmens wird durchgeführt. Am Ende der Phase ist die energetische Ausgangsbasis ermittelt, die Energieleistungskennzahlen definiert und die strategischen, sowie operativen Ziele estgelegt. 

2. Do

Die Aktions- und Maßnahmenpläne des Energiemanagements werden umgesetzt, unter Einbindung der Mitarbeiter des Unternehmens.

3. Check

Die durchgeführten Maßnahmen werden überwacht und die Zielerreichung überprüft. Zusätzlich werden die Energieverbräuche gemessen und überwacht. Die Daten werden Dokumentiert und strukturiert Ausgewertet.

4. Act

Aufgrund der Auswertungen werden Maßnahmen ergriffen, die zur kontinuierlichen Verbesserung der energiebezogenen Leistung und des Energiemanagementsystems beitragen.